Weinregionen Italien

      Während Italien im Norden an Frankreich, die Schweiz, Österreich und Slowenien grenzt, liegt der südliche Teil des Landes auf einer vom Meer umschlossenen Halbinsel, die in ihrer Form stark an einen Stiefel erinnert. Mit dem Mittelmeer und der Adria verfügt Italien über mehr als 7500 Kilometer Meeresküste, die mit den hohen Gipfeln der Alpen und dem Gebirgszug des Apennins einen beeindruckenden Kontrast bilden.

      Italien

      Der Beitrag Italiens zum kulturellen Erbe Europas und der Welt ist immens, kaum ein anderes Land ist derart reich an architektonischen und archäologischen Zeugnissen der Geschichte - Schlösser, Statuen, Kirchen und vieles mehr - nicht umsonst ist Italien das Land mit den meisten Welterbestätten der Unesco.

      Als Lebensmittelpunkt zahlreicher Zivilisationen, Wiege der Renaissance oder Sitz des Papsttums spielte Italien häufig eine entscheidende Rolle in der Historie und wurde zum Ausgangspunkt europäischer Kunst, Kultur und Forschung. Allein in der Hauptstadt Rom befinden sich neben dem Vatikan, unzählige Kunstschätze und Ruinen antiker Bauwerke. Weitere außergewöhnliche Städte sind Florenz, wo unter anderem die Meisterwerke von Renaissance-Künstler Michelangelo zu finden sind, Venedig mit seinen berühmten Kanälen, sowie Mailand, die Modehauptstadt Italiens.

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      Eine Verbindung die schöner kaum sein kann: Essen und Italien …

      Einer des wichtigsten Aspekts Italiens ist allerdings das Essen! Die kulinarischen Traditionen ist ein unverzichtbarer Bestandteil des italienischen Alltags und der nationalen Kultur. Darüber hinaus ist die italienische Küche eine der einflussreichsten Landesküchen der Welt und besteht aus einer Vielzahl von Regionalküchen mit besonderen Spezialitäten als Zutaten.


      Wer schwärmt nicht von italienischem Olivenöl, Panettone, Tiramisu, Parmesan, Gorgonzola, Mortadella oder auch Parmaschinken - der internationale Bekanntheitsgrad dieser italienischen Köstlichkeiten ist unübertroffen. Sie sind sozusagen zum Synonym für die Küche Italiens geworden. Gerichte wie Pasta und Pizza sind von den Speisekarten und Tellern unserer Welt schon lange nicht mehr wegzudenken und längst international adaptiert.

      … natürlich nicht ohne italienische Weine

      Auch die Weinkultur Italiens hat die Welt stark geprägt: Prosecco, Brunello, Barolo, Chianti und viele andere Weine sind unersetzliche Klassiker geworden. Bereits die Griechen kultivierten Reben in Italien und die Römer führten diese Weinbaukultur fort.


      Heute gehört Italien mit einer Rebfläche von knapp 700.000 Hektar zu den wichtigsten Weinproduzenten der Welt. Aufgrund sehr unterschiedlicher Klimazonen, die in hohem Maße durch die ausgeprägte Geografie von Nord nach Süd, das Mittelmeer und die Gebirgszüge bestimmt werden, bringt der italienische Weinbau einen ungeheuren Reichtum an unterschiedlichen Weinen hervor. Die am Häufigsten vorkommende Weißweintraube Italiens ist Trebbiano, während bei den roten Sorten Sangiovese die wichtigste Rolle spielt. Mit über 400 zugelassenen Rebsorten existiert in Italien eine einmalige Vielfalt, die sich in einer enormen Bandbreite an regionalen Spezialitäten niederschlägt: Elegante und feine Weine des Nordens begeistern ebenso wie strukturierte und würzige Gewächse aus Mittelitalien oder fruchtige und vollmundige Süditaliener.