Weissweine

      Weissweine

      Weißwein ist en Vogue

      Weißwein liegt im Trend. Seit Jahren ist zu beobachten, dass die Nachfrage nach leichten, frischen und bekömmlichen Weinen steigt. Der Marktanteil der Weißweine liegt in Deutschland heute schon bei rund 45 Prozent der konsumierten Weine - Tendenz weiter steigend. Kein anderer Wein ergänzt den Sommer und die Sonne auf der Terrasse oder im Garten so herrlich und ist ein so wunderbarer Begleiter zur leichten Küche, zu Salaten, Pasta, Fisch und Meeresfrüchten oder Gemüse vom Grill. Zwar dominieren auf der Beliebtheitsskala aktuell ganz klar die frischen und früh trinkbaren Weine, doch die Bandbreite in der großen Welt der Weißweine reicht natürlich noch deutlich weiter: Manche Weißen zeigen ihr Potential erst nach einigen Jahren Flaschenreife, beispielsweise ein burgundischer ‘Grand Cru’ oder die deutschen ‘Großen Gewächse’. Ob jung oder gereift, leicht oder vollmundig; es gibt unzählige Arten, Weißwein zu genießen - es lohnt sich in diese Vielfalt einzutauchen und den persönlichen Favoriten zu entdecken.

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      Große Weißweine

      Große Weißweine

      Die Bezeichnung ‘Großes Gewächs’ (GG) ist angelehnt ans burgundische ‘Grand Cru’ und verkörpert die höchste Kategorie trockener deutscher Weine aus den besten klassifizierten Lagen mit zum Teil Jahrhunderte alter Anbau-Tradition. Gute ‘Große Gewächse’ können problemlos ein Jahrzehnt und länger reifen. Andere Weißweine mit etwas Holzfassreife, so wie Chardonnay aus der Bourgogne - etwa guter Meursault - benötigen ebenso einige Jahre Flaschenreife, um ihr volles Potential ausschöpfen und dem Genießer offenbaren zu können. Im Unterschied zu den leichten und frisch-fruchtigen Weißweinen, ist die Komplexität der Aromen hier merklich größer. Neben den Fruchtaromen, die durch die Reifung üppiger und ausgeprägter werden, gewinnt auch die Textur an Cremigkeit, die Säure wird harmonisch eingebunden, ohne ihren erfrischenden Charakter zu verlieren und im Abgang zeigen sich oft auch Honigtöne oder eine nussige Note, die den Nachhall des Weines über den eigentlichen Genuss hinaus deutlich verlängern.

      Klangvolle Namen wie Corton-Charlemagne, Scharzhofberger, Le Montrachet, Hermannshöhle oder Kellerberg lassen die Herzen passionierter Weinkenner höher schlagen und gehören zweifellos in die Riege der besten Weine der Welt.

      Wie Weißwein entsteht

      Weißwein wird in der Regel durch Pressung heller Traubensorten gewonnen; die Farbe der Beerenhaut kann dabei hellgelb, gelbgrün, grün, grau oder sogar grau-rötlich sein. Ein Sonderfall ist der Blanc de Noirs, ein Weißwein, der aus dunklen Trauben produziert wird.

      Da sich die Farbstoffe auch bei dunklen Trauben nahezu vollständig in der Beerenhaut befinden und erst nach und nach während der Gärung herausgelöst werden, wird der Saft direkt nach der Pressung abgezogen und kommt gar nicht erst mit den Schalen in Kontakt. Auch bei den frisch-fruchtigen Weißweinen aus hellen Trauben wird durch das frühzeitige Abpressen des Beerensafts eine Extraktion der Bestandteile der Beerenschale in den meisten Fällen vermieden.

      Da sich die Farbstoffe auch bei dunklen Trauben nahezu vollständig in der Beerenhaut befinden und erst nach und nach während der Gärung herausgelöst werden, wird der Saft direkt nach der Pressung abgezogen und kommt gar nicht erst mit den Schalen in Kontakt. Auch bei den frisch-fruchtigen Weißweinen aus hellen Trauben wird durch das frühzeitige Abpressen des Beerensafts eine Extraktion der Bestandteile der Beerenschale in den meisten Fällen vermieden.

      Da sich die Farbstoffe auch bei dunklen Trauben nahezu vollständig in der Beerenhaut befinden und erst nach und nach während der Gärung herausgelöst werden, wird der Saft direkt nach der Pressung abgezogen und kommt gar nicht erst mit den Schalen in Kontakt. Auch bei den frisch-fruchtigen Weißweinen aus hellen Trauben wird durch das frühzeitige Abpressen des Beerensafts eine Extraktion der Bestandteile der Beerenschale in den meisten Fällen vermieden.

      Da sich die Farbstoffe auch bei dunklen Trauben nahezu vollständig in der Beerenhaut befinden und erst nach und nach während der Gärung herausgelöst werden, wird der Saft direkt nach der Pressung abgezogen und kommt gar nicht erst mit den Schalen in Kontakt. Auch bei den frisch-fruchtigen Weißweinen aus hellen Trauben wird durch das frühzeitige Abpressen des Beerensafts eine Extraktion der Bestandteile der Beerenschale in den meisten Fällen vermieden.

      Bei komplexeren Weißweinen, die noch weiter ausgebaut werden sollen, kann der Schalenkontakt die Substanz des Weines nachhaltig positiv beeinflussen und zusätzlich Struktur geben. Das Gros aller Weißweine wird im Edelstahltank ausgebaut, aber ähnlich wie bei Rotweinen verschafft der Ausbau im Holzfass dem Wein eine größere Aromenvielfalt, höhere Dichte, mehr Struktur und längere Lagerfähigkeit. Zarte Röstnoten können das fruchtige Bukett des Weißweines auf wunderbare Art und Weise ergänzen und das fein gewobene Tanningerüst sorgt für mehr Intensität und Nachhall am Gaumen.

      Die wichtigsten Weißwein-Sorten in Deutschland und international

      Die beliebtesten Weißwein-Rebsorten in Deutschland sind Riesling (Anbaufläche in Deutschland 24 000 Hektar), der international gesehen sicher den wichtigsten Beitrag zur deutschen Weißwein-Kultur leistet. Der deutlich säureärmere Müller-Thurgau (12 000 Hektar) erlebt gerade so etwas wie eine Renaissance und auch Silvaner (5000 Hektar) ist ein deutscher Klassiker. Last but not least zählen Weißburgunder (5000 Hektar) und Grauburgunder (6500 Hektar) zu den erfolgreichsten deutschen Sorten. Gerade Grauburgunder steht sinnbildlich für den aktuellen Trend zum Weißwein, denn diese Sorte verkörpert mit seiner apfeligen Frucht, seiner feinen Würze und der harmonischen Frische das, was sich viele Genießer unter einem aromatischen und animierenden Weißwein vorstellen: unkompliziert und lecker!

      Im weltweiten Vergleich haben schon rein quantitativ andere Sorten die Nase vorn. Auf der Liste der am meisten kultivierten Sorten liegen die spanische Airen (250 000 Hektar), der italienische Klassiker Trebbiano (110 000 Hektar) und die auf der ganzen Welt verbreitete Chardonnay-Traube (200 000 Hektar) ganz vorn. Gerade am Chardonnay lässt sich die Vielfalt der globalisierten Weinwelt besonders gut erkennen, denn die Sorte ist weltweit verbreitet, erbringt aber je nach Anbaugebiet, Bodenzusammensetzung, Klima und Ausbauart ganz unterschiedliche Weißwein-Ergebnisse: Von kräuterwürzig, salzig-mineralisch und schlank bis hin zu cremig, buttrig und eichenwürzig reicht das Spektrum und scheidet die Geister: von passionierter Chardonnay-Verehrung bis hin zu kategorischer Ablehnung; kaum ein anderer Wein polarisiert derart. Stilistisch sind die Chardonnays gerade in ihrer Verschiedenheit in jedem Fall ein elementarer Beitrag zur globalen Weißwein-Kultur. Sicher ebenfalls eine große Bedeutung hat die Sorte Sauvignon Blanc (110 000 Hektar), die sich ausgehend von ihrem Ursprungsgebiet Loire auf der ganzen Welt verbreitet hat und sich aufgrund ihrer ausgeprägten und extrovertierten Sortenaromatik größter Beliebtheit erfreut.

      In unserem folgenden Sortiment können Sie die weltweite- und sortenweite Vielfalt der Weißweine entdecken.

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