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Draußen ist es kalt und die Dämmerung bricht schon sehr früh herein. Gerade in der Winterzeit gibt es kaum etwas Schöneres, als eine Flasche Wein vor dem heimischen Kamin oder auf der gemütlichen Couch zu trinken.

  • Was sind Winterweine?

    So wie leichte und frische Terrassenweine in den Sommer passen, gehören kraft- und gehaltvolle Kaminweine in die kalte Jahreszeit. Geschmacksintensiv und vollmundig sollten diese Winterweine ebenso sein wie körperreich und geschmeidig, ausgestattet mit ausgeprägter Frucht und attraktiver Würze. Es sind Weine, die die Seele wärmen und die frostigen Abende versüßen – echte Wohlfühlweine, die den Sonnenschein ins Glas zaubern. Besonders gut eignen sich dafür die Sorten Syrah, Cabernet Sauvignon, Zinfandel und Petite Sirah. Entdecken Sie mit uns eine Auswahl großartiger Rotweine, die regelrecht dazu einladen, sich vor dem Kamin ein gutes Glas zu gönnen.

Syrah

Der Syrah wird auch als der europäische Zwilling des australischen Shiraz bezeichnet. Er stammt aus dem französischen Rhône-Tal. Ein guter Syrah umfasst geballte Geschmacksintensität und ist daher nicht jedermanns Sache. Sortenrein ausgebaut ergeben sich kraftvolle Charakter-Weine mit hohem Alkoholgehalt und viel Gerbstoff. Im Glas ist der Wein tief dunkelrot und weist intensive Noten von schwarzem Pfeffer, Brombeeren, Schokolade und Leder auf, charakteristisch ist außerdem ein Johannisbeer-Aroma. Die eindrucksvollen, langlebigen Weine bringen ebenfalls Gewürzaromen und Erdnoten mit.

Cabernet Sauvignon

Für viele gilt sie als die beste Rebsorte für Rotweine. Sie gehört zu den sogenannten Cépages nobles – den edelsten Sorten. Aufgrund ihrer Popularität wird sie fast in allen Weinländern angebaut – mit Ausnahme der nördlichsten. Besonders gut reifen die Trauben im warmen Klima, wo sie dann sehr viel Gerbstoffe, Säure und Frucht bilden können. Die gekelterten Weine haben dann einen unverwechselbaren Charakter. Sie haben Farbe, Rasse und Tannin mit einem meist fruchtigen Aroma. Durch das Tannin besitzen die Weine zudem ein hohes Alterungspotential. Häufig wird Cabernet Sauvignon mit Merlot, Cabernet franc und Malbec verschnitten, überwiegt aber meist mit mehr als 50 Prozent. 

Zinfandel

Der Zinfandel beherrscht eine wunderbare Bandbreite an Stilen – mal zeigt er sich fruchtig-leicht, mal marmeladig-süß. Zunächst wurde Zinfandel als Rebsorte amerikanischer Abstammung betrachtet. Erst durch modernere DNA-Analysen konnte festgestellt werden, dass Zinfandel genetisch mit der italienischen Rebsorte Primitivo ist. Geschmacklich unterscheiden sich die gekelterten Weine jedoch stark, was in der Bodenbeschaffenheit sowie den klimatischen Unterschieden begründet ist. In der neuen Welt erreicht die Rebsorte hohe Mostgewichte sowie einen hohen Zuckergehalt aus dem sich üppige Weine ergeben. Die Weine zeichnen sich durch ein charakteristische Würze, mit Aromen von Zimt, Nelken, schwarzem Pfeffer und dunklen Waldfrüchten aus.

Petite Sirah

Rotweine aus dieser Rebsorte sind sehr reichhaltig, groß und dunkel. Der Tannin-Gehalt stapelt sich geradezu, geschmacklich erinnert Petite Sirah an Pflaume, schwarze Johannisbeere, Dörrpflaume sowie gerösteten Kaffee und Bitterschokolade. Seine tief violette Farbe lässt ihn im Glas beinahe wie Tinte aussehen.

 

Portwein

Gerade bei kühlen Temperaturen verwandeln sich Portweine zu einem passenden i-Tüpfelchen als Kamin-Begleiter. Portwein ist durch seine große Bandbreite an Stilen ein äußerst vielseitiger Begleiter. Traditionell reicht man Portwein nach dem Hauptgang zu feinem Käse, oder zu getrockneten Früchten und Nüssen.

 

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