Tasca d'Almerita

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Denkt man Sizilien, tauchen vor dem inneren Auge sogleich eine Fülle wunderschöner Bilder auf. Sonnenuntergänge mit tiefblauem Wasser, antike Tempel, feine Sandstrände oder üppige Fischmärkte zum Beispiel. Auf der größten Mittelmeerinsel haben fast alle seefahrenden Völker mal angelegt und ihre Spuren hinterlassen, ob in zahlreichen Bauwerken oder vielen Rezepten. Das „Couscous-Fest“ in San Vito erinnert alljährlich an die „arabische“ Vergangenheit. Die Weingeschichte Siziliens ist lang, aber nicht immer ruhmreich. Zwar mangelte es nicht an Anbaufläche, aber an Qualität. Erst seit den 1970er-Jahren versucht sich eine Reihe ambitionierter Winzer an anspruchsvolleren Weinen. Guiseppe Tasca von Tasca d’Almerita war einer der Pioniere des Aufbruchs, dem die heutige sizilianische Weinszene viel zu verdanken hat.

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Top-Weingut mit 200 Jahren Anlauf
Lucio Tasca erwarb 1830 das Landgut Regaliali im Norden der Insel. Mit dem Weinanbau begann die adelige Familie erst 50 Jahre später. Die besten Hanglagen wurden mit den inseltypischen Sorten wie Nero d’Avola oder Ansonica bestockt.
Der im Juli 2022 verstorbene Lucio Tasca und sein Bruder Guiseppe haben das Weingut in den letzten Jahrzehnten in die önologische Neuzeit geführt. Lucio war es, der heimlich mit Sauvignon Blanc, Chardonnay und Pinot Noir experimentierte, er galt immer als der Visionär der Familie. Guiseppe verbesserte stetig die Prozesse im Weinberg und im Keller. Dieser „Respekt“ der Familie Tasca vor dem Ökosystem Weinberg ist seit 2018 auch offiziell zertifiziert.

Lobeshymnen vom Gambero Rosso
Die stilistische Vielfalt zeigt sich auch mit neuen Projekten und internationalen Rebsorten. Tasca d’Almerita blickt mittlerweile auf 500 Hektar und fünf Betriebe, darunter auch auf zwei vorgelagerten Inseln und dem Ätna. Einheimische Rebsorten sind die Wurzeln des Weinguts, mit der gleichen Hingabe widmet man sich heute aber auch Syrah, Sauvignon Blanc oder Chardonnay. Die Tenuta Regaleali aber bleibt das „Mutterschiff“. Seiner Magie konnte sich auch einst Richard Wagner nicht entziehen: Der berühmte Komponist schrieb 1882 bei einem längeren Besuch in der Villa des Grafen Tasca den Schlussakt des „Parsifal“.
Eine Bestätigung für ihre Arbeit erfuhr Tasca d’Almerita im Jahr 2012, als sie die italienische Weinbibel „Gambero Rosso“ als „Weingut des Jahres“ auszeichnete. „Coltiviamo la Terra, immaginiamo il futuro – wir bewirtschaften das Land, wir gestalten die Zukunft. Das Motto des Weinguts wird von der Familie gelebt und weitergetragen. Es zeigt sich in den Weinen, die stets mit höchster Sorgfalt von der mittlerweile neunten Generation bereitet werden. Jeder Wein verkörpert das, was der Gambero Rosso einst schrieb: “Familie Tasca hat die sizilianischen Weine auf ein neues önologisches Niveau gehoben.“

Tasca d'Almerita
Via dei Fiori, 13
90129 Palermo
Italien

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Denkt man Sizilien, tauchen vor dem inneren Auge sogleich eine Fülle wunderschöner Bilder auf. Sonnenuntergänge mit tiefblauem Wasser, antike Tempel, feine Sandstrände oder üppige Fischmärkte zum Beispiel. Auf der größten Mittelmeerinsel haben fast alle seefahrenden Völker mal angelegt und ihre Spuren hinterlassen, ob in zahlreichen Bauwerken oder vielen Rezepten. Das „Couscous-Fest“ in San Vito erinnert alljährlich an die „arabische“ Vergangenheit. Die Weingeschichte Siziliens ist lang, aber nicht immer ruhmreich. Zwar mangelte es nicht an Anbaufläche, aber an Qualität. Erst seit den 1970er-Jahren versucht sich eine Reihe ambitionierter Winzer an anspruchsvolleren Weinen. Guiseppe Tasca von Tasca d’Almerita war einer der Pioniere des Aufbruchs, dem die heutige sizilianische Weinszene viel zu verdanken hat.