Casa Emma

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Die Florentiner Adelsfrau Emma Bizzarri war einst Namensstifterin für die Casa Emma. Sie verkaufte den Besitz, auf dem später das Weingut gegründet wurde – mittendrin im Herzen des Chianti, auf halber Strecke zwischen den Sehnsuchtsorten Florenz und Siena. Und welch ein Glück für die Nachfolger um Fiorella Lepri und Familie Bucalossi, dass es die Signora wieder in die Stadt zog, damals, im Jahre 1969. Denn ein Sehnsuchtsort ist auch das Weingut, auf einem Hügel 400 Meter über dem Meer thronend, umgeben von Pinienwäldern und Rebzeilen. Man möchte sofort los und diese Landschaft erleben. Hinfahren, denn jetzt gibt es an diesem malerischen Ort auch eine Osteria, mit Weinen und vielen Produkten aus eigenem Anbau.

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Ein „Match in Heaven“
Dazwischen aber lagen viele Jahre harte Arbeit, denn der toskanische Wein litt erst unter Qualitäts- und dann Absatzproblemen, die Weinwelt machte einen weiten Bogen um Chianti & Co.  Die Besitzer der Casa Emma aber wussten um das Potential der privilegierten, gen Süden und Westen ausgerichtet Hügellagen. Dazu Kalk und Ton im Untergrund, was die Reben so lieben, nachts abkühlende Winde vom Tyrrhenischen Meer – ein „Match in Heaven“ nennen das die Winzer. Die meist spätreifen Trauben erholen sich vom Hitzestress des Tages, haben viel Zeit zur Reife und Aromenbildung – so entstehen erstklassige Weine.

Den letzten Qualitätsschub brachte Weinmacher Marco Salvadori, der schon als Kind statt Eimerchen und Schäufelchen lieber zur Rebschere griff. Er trat 2012 ins Farmteam der Casa Emma ein und fand ein stabiles Fundament vor. Aber seine Ideen waren die Initialzündung für die Qualität. Wie für so viele jüngere Winzer ist auch bei ihm Weinmachen ohne Respekt vor Klima und Umwelt nicht machbar. Viele seiner Ausbildungsstationen in Nord- und Südamerika bestärkten ihn in seinem Anspruch.

Die Gänsemethode
Unermüdlich feilt Marco seitdem an allen Prozessen: Nicht nur die Weinberge werden naturnah bearbeitet, die ganze Weinproduktion fußt inzwischen auf nachhaltigem Arbeiten. Seit 2019 ist die Casa Emma biozertifiziert, erzeugt mittels Solartechnik Energie, sogar für den Trester hat man in der Kosmetikbranche einen Abnehmer gefunden. Für besondere Arbeiten im Weinberg hat Marco eine Schar Gänse „verpflichtet“, die durch die Rebzeilen schnattern, Insekten und Gräser fressen und noch dazu Dünger hinterlassen. Kurzum: Die Casa Emma hat sich einen einmaligen Stil erschaffen - mit viel Respekt vor den Traditionen, aber auch stets aufgeschlossen für Neues: Aus Liebe zum Wein und zur Natur.

Casa Emma
S.P. di Castellina in Chianti 3
50028 Tavarnelle
Italien

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Die Florentiner Adelsfrau Emma Bizzarri war einst Namensstifterin für die Casa Emma. Sie verkaufte den Besitz, auf dem später das Weingut gegründet wurde – mittendrin im Herzen des Chianti, auf halber Strecke zwischen den Sehnsuchtsorten Florenz und Siena. Und welch ein Glück für die Nachfolger um Fiorella Lepri und Familie Bucalossi, dass es die Signora wieder in die Stadt zog, damals, im Jahre 1969. Denn ein Sehnsuchtsort ist auch das Weingut, auf einem Hügel 400 Meter über dem Meer thronend, umgeben von Pinienwäldern und Rebzeilen. Man möchte sofort los und diese Landschaft erleben. Hinfahren, denn jetzt gibt es an diesem malerischen Ort auch eine Osteria, mit Weinen und vielen Produkten aus eigenem Anbau.