Macabeo

      Die Rebsorte Macabeo ist die meistangebaute Weißweintraube Nordspaniens. Da es sich bei Macabeo um eine spät reifende Sorte handelt, die mit Trockenheit gut zurecht kommt, ist sie für den Anbau in weiten Teilen Spaniens sehr gut geeignet. Im Anbaugebiet Penedès beispielsweise zählt Macabeo neben den Rebsorten Parellada und Xarel·lo zu den traditionellen Rebsorten für Cava – den spanischen Schaumwein aus klassischer Flaschengärung. Gegenwärtig ist Macabeo unter der Bezeichnung Viura auch in den Appellationen Rueda und Rioja sehr populär – das Spektrum umfasst sowohl leichte, duftige Weißweine mit blumigen Aromen und relativ niedriger Säure, wie auch pikante Weine mit filigraner Kräuteraromatik, salziger Mineralität und rassiger Frische.

      Weltweit liegt die Rebfläche von Macabeo bei etwas mehr als 38.000 Hektar, wovon sich circa 35.000 Hektar in Spanien befinden. Außerhalb Spaniens wird die Rebsorte auf kleiner Fläche in Argentinien sowie in Frankreich kultiviert, wo sie gegenwärtig auf rund 2.500 Hektar wächst. Vor allem wird sie in der Region Languedoc-Roussillon angebaut und entweder für trockene, weiße Cuvées oder aber für die berühmten Dessertweine aus Rivesaltes verwendet. Da die Macabeo-Trauben sehr anfällig für Botrytis sind, können aus ihr überaus ansprechende Süßweine gekeltert werden.

      In der Regel werden Weine aus Macabeo jung getrunken, die besten Exemplare werden aber bisweilen auch im Holzfass ausgebaut und können gut reifen. Während Cavas exzellente Aperitifs sind und hervorragend zu Salzgebäck, Canapés oder Tapas passen, eignen sich Weißweine aus Macabeo sehr gut zu gebratenem Meeresfisch, Scampi mit Knoblauch sowie zu herzhaften, frittierten Speisen.

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