Albariño

      Alvarinho ist eine alte Rebsorte, die bereits im Mittelalter auf der Iberischen Halbinsel kultiviert wurde und heute auf etwa 5.500 Hektar angebaut wird. Alvarino ist heute sowohl in Portugal, wie auch in Spanien heimisch – im galizischen Dialekt wird die Sorte Albariño genannt.

      In Portugal ist Alvarinho gemeinsam mit Loureiro eine der Hauptrebsorten für den Weißwein-Klassiker Vinho Verde. Gleichzeitig handelt es sich um eine der wenigen weißen Rebsorten, die in Portugal auch reinsortig ausgebaut werden. In Spanien spielt die Sorte im Anbaubereich Rias Baixas eine herausragende Rolle, wo Albariño exzellente, sortenreine Weißweine hervorbringt – seit der Ernennung des Gebiets zur DO-Region im Jahr 1988 hat die Rebsorte hier einen deutlichen Aufschwung erlebt hat. Mittlerweile wird Alvarinho auch in anderen Teilen der Welt kultiviert – nennenswerte Rebflächen gibt es in Australien, Neuseeland, Uruguay und den USA.

      Geschmacklich besitzt Albariño ein eigenes Profil mit intensiv blumiger Aromatik, die manchmal ein wenig an die französische Sorte Viognier erinnert. Die Fruchtnoten sind sehr markant und duften oft intensiv nach reifen Pfirsichen, ergänzt von einem Hauch würziger Kräuter. In der Regel werden die Weine jung getrunken und sind ideale Begleiter zu Fischgerichten und Meeresfrüchten, Risotto oder vielfältigen Tapas.

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