Der Sommer neigt sich dem Ende entgegen und der Herbst kündigt sich mit Nachdruck an: Die Tage werden kürzer und die Nächte wieder kälter. Gleichwohl besitzt die Sonne tagsüber noch Kraft und kann für angenehm warme Temperaturen sorgen. Eine aussergewöhnliche Jahreszeit, die eine anpassungsfähige Weinauswahl erfordert – hier unsere Top-3.
Dieser sortenreine Chardonnay von Erich Scheiblhofer stammt vom Neusiedlersee im Osten Österreichs. Nach 8 Monaten Barriquereife besitzt er eine herrliche Balance aus Frucht, Schmelz, Würze und cremiger Frische. Mit seiner aromatischen Kraft passt er nicht nur an warmen Sommertagen, sondern auch bei kühlem Herbstwetter hervorragend zur klassisch österreichischen Küche mit Schnitzel, Backhendl und Tafelspitz, aber auch exzellent zu Gratins, Pilzgerichten oder Gemüse vom Grill – ein echter Allrounder.
Seinen Namen verdankt Studio by Miraval dem Tonstudio auf dem Weingut, in dem einst internationale Künstler ihre Musik aufnahmen. Auch der Rosé hat seinen eigenen Rhythmus: Cinsault, Grenache, Rolle und Tibouren verbinden sich zu einer lebendigen Cuvée aus der Provence. Duftende Erdbeeren, Pfirsich und ein Hauch Rose treffen auf zitrische Frische und einen angenehm leichten Trinkfluss. Ein Rosé, der zum spontanen Aperitif ebenso gut passt wie zu Lachstatar, Gemüsegerichten oder einem langen Abend mit Freunden.
Manche Weine machen schon bei der Menüplanung Lust auf den Abend. Der Countacc! von Michele Chiarlo gehört dazu: Im Monferrato vereint das Familienweingut Barbera, Cabernet Sauvignon und Shiraz zu einer Cuvée mit piemontesischem Charakter und viel Trinkfreude. Nach zwölf Monaten im Barrique verbinden sich Aromen von Himbeeren, Pflaumen und dunklen Beeren mit feinen Röstnoten. Seine Frische hält die kraftvolle Art lebendig, das Finale bleibt lange in Erinnerung. Servieren Sie ihn zu Brasato, Rinderbäckchen oder Steinpilzen – und planen Sie für die Tischrunde ruhig eine zweite Flasche ein.