Catarratto

      Die alte, italienische Weißwein-Rebsorte Cataratto wurde erstmals im 17. Jahrhundert schriftlich erwähnt, wird aber vermutlich schon viel länger kultiviert. Ursprünglich stammt Catarratto von der Insel Sizilien, wo die Sorte nach wie vor recht weit verbreitet ist. Cataratto findet in einigen sizilianischen DOC-Weißweinen Verwendung und wird außerdem für eine ganze Reihe einfacher Tischweine genutzt. Außerhalb von Sizilien wächst die Rebsorte auch in der Region Kalabrien sowie in Tunesien und Kalifornien, wo allerdings jeweils nur wenige Hektar bestockt sind.

      Früher hatte Catarratto hat große Bedeutung für die Erzeugung von Marsala und Wermut; nachdem aber mittlerweile der Absatz von Marsala weltweit stetig abgenommen hat, geht auch das Interesse am Anbau von Cataratto immer weiter zurück. Aktuell stehen in Italien noch circa 28.000 Hektar Rebfläche im Ertrag  – vor nicht allzu langer Zeit waren es noch 65.000 Hektar.

      Catarrato-Trauben reifen spät und ergeben säurebetonte Weißweine mit deutlichen Zitrus- und Kräuternoten. In der Regel werden die Weine jung getrunken und sind gute Begleiter zu Antipasti, Fischgerichten oder Scamorza.

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