Auxerrois

      Die weiße Rebsorte Auxerrois stammt ursprünglich aus Frankreich und wird dort vor allem im Nordosten des Landes kultiviert – insbesondere im Elsass ist Auxerrois recht weit verbreitet, kleinere Bestände gibt es auch an der Loire. Vom Elsass aus gelangte die weiße Burgundersorte vermutlich um das Jahr 1800 über den Rhein nach Deutschland – der früheste Hinweis aus zuverlässiger Quelle stammt aus dem Jahre 1816.

      Weltweit wird Auxerrois gegenwärtig auf etwas mehr als 2.800 Hektar angebaut; die größte Anbaufläche befindet sich mit rund 2.300 Hektar in Frankreich. In Deutschland wird die Rebsorte heute in fast jedem Anbaugebiet kultiviert und wächst insgesamt auf etwa 250 Hektar. Darüber hinaus ist die Auxerrois auch in Luxemburg und der Schweiz zu finden.

      Über viele Jahre wurde Auxerrois wegen morphologischer Ähnlichkeiten häufig mit Chardonnay oder Pinot Blanc verwechselt und gemeinsam mit den beiden anderen Sorten vinifiziert. Mittlerweile herrscht aber vollständige Klarheit über die jeweiligen Eigenschaften der drei Rebsorten und seit einigen Jahren wird auch Auxerrois erfolgreich sortenrein ausgebaut und insbesondere wegen der milden Säure sehr geschätzt. Weine aus Auxerrois erinnern aromatisch an Weißburgunder, besitzen aber ein reicheres Bouquet und sind fruchtiger im Geschmack. In der Regel werden die Weine jung getrunken und sind ideale Begleiter zu leichten Vorspeisen, Spargel oder Fischgerichten.

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