2022 Grauer Burgunder GC trocken
Diese Lage ist noch recht wenig bekannt, steht aber in einer Reihe mit Hubers Bienenberg oder Fürsts Schloßberg. Böden aus Kalkmergel, dichtbepflanzt, niedrige Erträge unter 25 HL/Hektar, spontan vergoren. Das Bouquet verführt sofort mit gelben Früchten und Brioche, am Gaumen soft, aber präsent, sehr reif, Säure ist da, aber geschmeidig eingebaut. GC steht bei Waßmer für Grand Cru – zurecht, der Castellberg ist ein Grauburgunder mit viel Potential für ein langes Leben.
Produktdetails
Beschreibung
Diese Lage ist noch recht wenig bekannt, steht aber in einer Reihe mit Hubers Bienenberg oder Fürsts Schloßberg. Böden aus Kalkmergel, dichtbepflanzt, niedrige Erträge unter 25 HL/Hektar, spontan vergoren. Das Bouquet verführt sofort mit gelben Früchten und Brioche, am Gaumen soft, aber präsent, sehr reif, Säure ist da, aber geschmeidig eingebaut. GC steht bei Waßmer für Grand Cru – zurecht, der Castellberg ist ein Grauburgunder mit viel Potential für ein langes Leben.
Weitere Informationen
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Artikelnummer
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1249622 |
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Ratings
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James Suckling 94/100 | Score 19/20 |
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Vegan
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Nicht angegeben |
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Alkoholgehalt
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14.0% |
Genusstipps
Genusstipps
Bereits die satt goldgelbe Farbe deutet auf seine Klasse hin – zeigt feine Aromen von Williamsbirne, Bratapfel, dezenten Honignoten, Haselnuss und einem Hauch milder Gewürze, sowie feinen Noten von Vanille im Hintergrund. Saftige Fülle, feinste Röstaromen, subtile Säure und cremiger Schmelz bis in den langen Abgang.
Passt zu
Servier-Empfehlung
Genussreif
Empfohlene Alternativen
Ausgewählt von Mövenpick Wein
Produzent
Produzent
Waßmer
Vor dem Erfolg rinnt der Schweiß
Weinbau hat in Waßmers Gemeinde Schlatt eine sehr lange Tradition, bereits 1298 wurde der Ort zwischen Freiburg und Basel erstmals erwähnt. Mit dem Heimvorteil des Alteingesessenen sicherten sich die Waßmers bereits vor Jahren die besten Lagen – den Aufbruch zum eigenen Weingut wagten sie aber erst 1997. Mit viel Energie terrassierte man Parzellen in den moselähnlichen Steillagen. Unzählige Stunden haben Martin und seine Mitarbeiter im Weinberg geschwitzt, alte Anlagen gerodet, neue in Dichtpflanzung angelegt. Den Schlusspunkt setzten sie im Jahr 2016, seitdem steht im Weinkeller neueste Technik.
Die Weine sind dabei im besten Sinne traditionell geblieben. Die Trauben, naturnah angebaut, wachsen meist auf Kalkböden, da fühlen sich vor allem die Burgundersorten besonders wohl. Die besten Lagen liefern die kleinsten Erträge, auch das ist gewollt schon durch die Wahl der Rebklone. Der veredelte Saft darf abschließend in Fässern aus Burgund reifen, die kosten richtig was, zahlen sich durch ihre Feinheit aber auch enorm aus.
Ein Hund namens Pinot
Den dritten Baustein kann Martin Waßmer nicht beeinflussen, doch der erweist sich von Natur als sehr beständig: Milde Winde aus der südwestlich gelegenen Basler Bucht sorgen für ein angenehmes Weibauklima. So fügen sich viele Mosaiksteinchen bei Martin Waßmer zu exzellenter Qualität zusammen – ob Gutswein oder Prestigelage, alles wird mit der gleichen Sorgfalt ausgebaut und abgefüllt.´
Viel Lob von kompetenter Stelle ist der verdiente Lohn, es regnete Höchstbewertungen von Stuart Pigott, Gerhard Eichelmann und dem „Decanter“. Und der „Feinschmecker“ lobte: „Er hat Burgund nach Baden geholt“. Wie sehr Martin Waßmer die Burgunder liebt, beweist sein Hund: Denn der hört (meistens) auf den Namen „Pinot“!
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