2023 Gelber Muskateller trocken
Wie fast jeder Wein vom Zehnthof Luckert ist auch dieser Gelbe Muskateller spontanvergoren und anschließend im Doppelstückfass aus Spessarteiche ausgebaut worden. Die Fässer sind dabei nicht neu, sondern schon einige Jahre in Gebrauch. So sorgen sie eher für eine Mikrooxidation als für eine wahrnehmbare Holznote im Wein. Der Wein zeigt eine angenehme Stoffigkeit, ohne überdreht oder in der Frucht kitschig zu sein.
Produktdetails
Beschreibung
Wie fast jeder Wein vom Zehnthof Luckert ist auch dieser Gelbe Muskateller spontanvergoren und anschließend im Doppelstückfass aus Spessarteiche ausgebaut worden. Die Fässer sind dabei nicht neu, sondern schon einige Jahre in Gebrauch. So sorgen sie eher für eine Mikrooxidation als für eine wahrnehmbare Holznote im Wein. Der Wein zeigt eine angenehme Stoffigkeit, ohne überdreht oder in der Frucht kitschig zu sein.
Weitere Informationen
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Artikelnummer
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1247623 |
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Ratings
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Score 18.00/20 |
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Ausbau
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6 Monate in Grossholz |
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Weinbau
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Bio. Bio-Zertifizierung: DE-ÖKO-006 |
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Vegan
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Nein |
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Rebsorte(n)
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Gelber Muskateller: 100% |
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Alkoholgehalt
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12.5% |
Genusstipps
Genusstipps
Leuchtendes Goldgelb, feinwürziger, präziser Duft mit Steinobst und wilden Kräutern. Im Glas herrliche Grapefruitfrucht, Hollunderblüten und saftiger Weinbergpfirsich. Intensives und mineralisch-feines Finale.
Passt zu
Servier-Empfehlung
Genussreif
Empfohlene Alternativen
Ausgewählt von Mövenpick Wein
Produzent
Zehnthof Luckert
Produzent
Zehnthof Luckert
Familienbetrieb in dritter Generation
Anfang der 1960er-Jahre entschlossen sich Luitgard und Theo Luckert, ein eigenes Weingut zu gründen. Während sie in den ersten Jahren nach der Eröffnung noch ausschließlich Fassweine produzierten, erkannten sie bald, dass es ihrer Philosophie mehr entsprach, eigene Flaschenweine zu erzeugen. So begannen die Überlegungen, welche Rebsorten wo am besten gedeihen und wie man die Qualität kontinuierlich verbessern könnte. Anfang der 80er-Jahre kam Sohn Wolfgang dazu, Anfang der 90er-Jahre dann auch Sohn Ulrich. Nach und nach übernahmen die beiden mehr Aufgaben und brachten ihr neu erworbenes Wissen ein, das sie sich während ihrer Lehrzeit bei renommierten fränkischen Weingütern angeeignet hatten. Nach seiner Ausbildung im Weingut Rudolf Fürst sowie einem Studium in Geisenheim ist 2014 mit Philipp bereits die nächste Generation in das elterliche Weingut eingestiegen.
Rebsorten-Pioniere
Seit die Familie Wein anbaut, war sie immer wieder Vorreiter für neue Rebsorten. So pflanzten Luitgard und Theo bereits Mitte der 60er-Jahre im Zuge der Flurbereinigung Weißburgunder an, damals ein absolutes Novum. Und sie gehörten auch zu den ersten, die zu Anfang der 90er in einer ihrer ersten Lagen, dem Sonnenberg, Chardonnay pflanzten.
Doch auch über die Neuanpflanzung verschiedener Rebsorten hinaus engagiert sich die Familie und arbeitet an verschiedenen spannenden Projekten. So gelang es 2009, eine alte Silvaner-Parzelle in der historischen Lage „Creutz" zu erwerben: Nach einigen Jahren der Pflege und Rekultivierung bringt dieser traditionsreiche Weinberg nun einen Weißwein von ganz erstaunlicher Qualität hervor.
Weinregionen