Secco Weiss J.Oppmann

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      € 6,50
      75 cl Flasche | Preis pro Flasche
      (€ 8,67 / l )
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      Produktbeschreibung

      Zusatzinformationen

      Artikelnummer 18243--075C6100
      Alkoholgehalt 10.0% vol.
      Rebsorte(n) 20% Riesling, 18% Airén, 18% Trebbiano, 10% Müller-Thurgau, 10% Silvaner, 9% Parellada, 5% Macabeo, 5% Xarello
      Trinkreife Schaumweine sind sofort genussbereit. Einige Jahrgangschampagner können 10 Jahre und mehr gelagert werden.
      Passt zu Geniessen Sie diesen Wein zum Apéro mit Häppchen oder zu herzhaften Speisen wie Kalbsmedaillons an Rahmsauce, Pasteten in allen Varianten, Blätterteig mit Rahmragout oder Milken. Passt ausserdem hervorragend als Begleiter zu Fischgerichten und Meeresfrüchten wie geräuchertem Lachs, Riesencrevetten, Zander oder aber auch zu feinem Geflügel und Hummer.
      Herkunftsland Diverse Länder
      Produzent J. Oppmann
      Importeur Mövenpick Wein Deutschland GmbH & Co. KG, Martener Str. 525, 44379 Dortmund, Deutschland
      Servier-Empfehlung Gekühlt bei 6-10 Grad servieren
      Ausbau in Stahltank
      Weinbau Traditionell
      Kategorie Schaumweine und Champagner
      Allergene Enthält Sulfite

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      Riesling

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      Riesling – der deutsche Klassiker

      Riesling zählt zu den exquisitesten, weißen Rebsorten weltweit. Rund um den Globus werden speziell deutsche Rieslinge für ihren einzigartigen Charakter sehr geschätzt – Weine aus den Anbaugebieten Mosel, Rheingau, Pfalz, Nahe und Rheinhessen sind großartige Repräsentanten deutscher Weinkultur und genießen einen geradezu legendären Ruf.  Neben den deutschen Rieslingen werden insbesondere auch die Gewächse aus dem Elsass und der Wachau ihre exzellente Qualität gerühmt.

      Mit großer Wahrscheinlichkeit hat die kulturprägende Aroma-Sorte Riesling in Deutschland ihren Ursprung; erste Belege verweisen bereits im 15. Jahrhundert auf die Existenz der Sorte. Insgesamt wird die Rebsorte in Deutschland heute auf etwa 24.000 Hektar angebaut, was rund 25 Prozent der gesamten, deutschen Rebfläche ausmacht und circa 45 Prozent der weltweiten Riesling-Anbaufläche von knapp 60.000 Hektar darstellt. Außer Spitzenreiter Deutschland besitzen auch Rumänien, die USA sowie Frankreich beträchtliche Riesling-Anbauflächen; in der Schweiz wächst Riesling auf etwas mehr als 20 Hektar.

      Riesling ist eine absolute Terroir-Rebsorte, die ausgeprägt die äußeren Bedingungen widerspiegelt, in denen die Rebstöcke gewachsen sind. Je nach Zusammensetzung der Weinbergsböden und den klimatischen Einflüssen bringt Riesling sehr unterschiedliche Weine hervor. Die besten Ergebnisse zeigt Riesling in Anbaugebieten mit kühlem Klima, stellt dann aber sehr hohe Ansprüche an die Lage, da die Rebsorte erst sehr spät ausreift. Kühle Klimata sind deshalb so geeignet, weil sie eine lange Vegetationsperiode zwischen dem Austrieb der Reben im Frühjahr und der oft erst spät im Herbst stattfindenden Ernte ermöglichen, was eine hervorragende Entwicklung der Aromen und der Säure bewirkt. In Deutschland werden die besten Rieslinge vor allem in den exponierten Spitzenterroirs der steinigen Steillagen entlang der Flusstäler erzeugt, wie sie beispielsweise am Rhein, der Mosel, der Saar oder der Nahe gegeben sind.

      Das ausgeprägt sortentypische Aroma von Riesling ist meist von fruchtigen Noten bestimmt, die an Pfirsich oder Aprikosen oder auch an tropische Früchte erinnern; häufig spiegelt sich auch die Mineralität der Böden im Bouquet des Weines deutlich wider. Am Gaumen besitzen die Weine stets eine pikante Säure als Gegengewicht zur intensiven Frucht der Rebsorte, sind knackig, temperamentvoll, frisch, stahlig und elegant im Geschmack. Gute Rieslinge verfügen über ein beachtliches Alterungspotential und entwickeln über die Jahre eine vielschichtige Komplexität mit Aromen von Mandeln, Honig sowie einen markanten Petrolton, während die Säure mit zunehmender Reife an Harmonie gewinnt.

      Ähnlich wie Chenin Blanc ist Riesling eine Rebsorte, die es erlaubt eine große Vielfalt von ganz verschiedenartigen Weinen zu produzieren – von schlank und trocken bis hin zu ausladend und reichhaltig süß. Neben erstklassigen, trockenen Rieslingen, deren Bandbreite vom bodenständigen Alltagswein in der Literflasche bis zum limitierten Spitzengewächs reicht, können aus Rieslingtrauben auch erstklassige Schaumweine aus klassischer Flaschengärung, halbtrockene Kabinettweine sowie zahlreiche edelsüße Prädikatsweine wie Auslesen, Trockenbeerenauslesen oder Eisweine mit jahrzehntelangem Reifepotential erzeugt werden. Dementsprechend vielfältig kann Riesling auch als Essensbegleiter sein; egal ob zu herzhaften Vesperplatten, Spargel, gebratenem Geflügel, würzigen Thai-Gerichten oder hochkarätigen Desserts –  Riesling ist zum Essen eine exzellente Wahl.

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      Airén

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      Airén

      Flächenmäßig ist Airén die meist angebaute, weiße Rebsorte der Welt – und das obwohl die alte, autochthone Varietät, die schon im Mittelalter bekannt war, ausschließlich in Spanien angebaut wird. Mit etwa 200.000 Hektar Rebfläche liegt Airén auf Platz 3 der am meisten zur Weinerzeugung kultivierten Traubensorten. Jedoch befindet sich der Anbau der Sorte stark im Rückgang; im Jahr 1990 standen noch mehr als 450.000 Hektar im Ertrag.

      Zentrale Anbauregion für Airen ist das Anbaugebiet La Mancha, aber auch in anderen Regionen Spaniens ist diese Sorte anzutreffen. Überall wo es heiß und trocken ist, kommt die spät reifende und sehr widerstandsfähige Rebsorte Airén sehr gut zurecht.

      Die Weine sind aromatisch eher neutral und besitzen oft einen hohen Alkoholgehalt, weswegen sie häufig als Grundwein für die Brandy-Erzeugung verwendet werden. Daneben gibt es dank moderner Kellertechnik in zunehmendem Maße aber auch leichte, zitrusfruchtige und kräuterwürzige Weißweine aus Airén, die relativ wenig Säure besitzen sowie einige vielversprechende, körperreiche Varianten aus dem Barrique. In der Regel werden die Weine jung getrunken und sind ideale Begleiter zu Gemüse-Vorspeisen, Meeresfrüchten oder Tapas.

      Entdecken Sie jetzt unser Airén-Sortiment.

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      Trebbiano

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      Trebbiano

      Trebbiano Toscano ist eine der ältesten Rebsorten Italiens und die meist angebaute weiße Varietät des Landes – etwa 35.000 Hektar Trebbiano werden im Heimatland der Rebsorte kultiviert. Vom Norden bis in den Süden gibt es zahlreiche, regionale Varianten der Rebsorte wie zum Beispiel Trebbiano di Soave in Venetien, Trebbiano di Lugana oder Turbiana im Gardasee-Gebiet sowie Procanico oder Trebbiano Spoletino in Umbrien. Dementsprechend spielt die Rebsorte bei der Erzeugung zahlreicher, italienischer DOC-Weine eine wichtige Rolle: Neben den bekannten Weißweinen Lugana oder Orvieto spielt die Rebsorte auch im Trebbiano d’Abruzzo, im Bianco di Custoza oder im Soave eine wichtige Rolle.

      Weltweit sind mehr 120.000 Hektar Rebfläche mit Trebbiano Toscano und seinen Spielarten bepflanzt – im Ranking der international meist kultivierten Sorten liegt Trebbiano damit auf Platz 8.

      Das größte Verbreitungsgebiet besitzt die Traube in Frankreich, wo sie Ugni blanc genannt wird. Auf einer Rebfläche von mehr als 75.000 Hektar wachsen hier Trauben für einfache Weißweine, die in den Brennereien des Cognac- und des Armagnac-Gebiets zu berühmten Destillaten veredelt werden. Auch außerhalb Europas wird Trebbiano kultiviert – in der Neuen Welt wächst die Sorte beispielsweise in Argentinien und Uruguay.

      Charakteristisch für Weine aus der Rebsorte Trebbiano ist eine deutliche Säure sowie ein relativ geringer Gehalt an Fruchtzucker. Dementsprechend sind die Weine in der Regel eher leicht, harmonisch und frisch, mit fruchtigen und würzigen Aromen, die an Äpfel, Birnen und verschiedene Kräuter erinnern. Es gibt aber auch kräftige, körperreiche Trebbiano-Interpretationen, die bisweilen eine feine saline Mineralität aufweisen. In der Regel werden Trebbiano-Weine jung getrunken und eignen sich hervorragend als kulinarische Begleiter, beispielsweise zu gemischten Antipasti, gebratenem Süßwasserfisch oder Gnocchi mit Basilikumpesto.

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      Silvaner

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      Silvaner – der perfekte Essensbegleiter

      Silvaner, Sylvaner oder Grüner Silvaner sind Bezeichnungen für eine Weißweinrebsorte, die ursprünglich vermutlich aus Österreich stammt. Wahrscheinlich gelangte die Rebsorte dank der Zisterzienser-Mönche nach Deutschland, denn fränkische Klöster pflegten schon damals Handelsbeziehungen in den Donauraum. Die erste Pflanzung ist in Franken für das Jahr 1659 belegt und nur kurze Zeit später wurde erstmals Silvaner in der Lage Würzburger Stein gepflanzt – ein besonderes Terroir, das noch heute legendär für ihre einmalig guten Silvaner  ist.

      Aktuell wird Silvaner unter anderem auch in Österreich, der Schweiz und Frankreich kultiviert; vor allem im Elsass ist die Rebsorte noch weit verbreitet. Die größte Rebfläche jedoch besitzt Silvaner in Deutschland – derzeit sind in den deutschen Anbaugebieten knapp 5000 Hektar mit Silvaner bestockt, was einem Anteil von circa 5 Prozent an der Gesamtrebfläche entspricht. Mit 2200 Hektar besitzt Rheinhessen die größte Rebfläche der Sorte; das mit Sicherheit populärste, deutsche Anbaugebiet und die “wahre Heimat” des Silvaner ist aber Franken. Mit 1500 Hektar besitzt Franken im Verhältnis zur gesamten Weinbaufläche der Region nicht nur prozentual den höchsten Anteil an Silvaner – die Rebsorte wächst hier auf rund 20 Prozent der gesamten Rebfläche –, aus Franken stammen auch die besten, deutschen Silvaner. Auf den Muschelkalk- und Keuperböden der Region bringt die fränkische Vorzeige-Rebsorte bei guter Reife und konsequenter Reduzierung des Ertrags elegante Weine hervor, die durch ihre feine Aromatik und ihre harmonische Frische überzeugen. Charakteristisch für Silvaner-Weine ist ihr feiner Duft, der an würzige Kräuter, frisches Heu sowie dezent an Stachelbeeren erinnert.

      Neben einer breiten Basis animierender Alltagsweine aus Silvaner gibt es außerdem eine Reihe guter Reserve-Weine, die gelegentlich auch im Holzfass ausgebaut werden. Die Spitze der deutschen Silvaner verkörpern Weine aus der Kategorie Großes Gewächs, deren Trauben selektiv von Hand geerntet werden und aus klassifizierten Spitzenlagen stammen. Diese Silvaner zeichnen sich durch ausgeprägte Mineralität sowie eine besonders feine Frucht-Säure-Balance aus und können qualitativ durchaus auf Augenhöhe mit guten Weißweinen aus dem Burgund sein.

      Silvaner besitzt hervorragende Qualitäten als Essensbegleiter, insbesondere zu Spargelgerichten ist die Sorte in Deutschland extrem populär, aber auch zu Risotto oder zu saisonaler Küche mit frischen aromatischen Kräutern schmeckt er prächtig. Ebenso hervorragend harmoniert Silvaner mit Fisch, und mit einem Hauch Holzfassausbau passt er wunderbar zu Krustentieren.

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      Parellada

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      Parellada

      Die weiße Rebsorte Parellada stammt aus Spanien, wo sie aktuell auf etwa 7.000 Hektar wächst. Hauptsächlich wird Parellada in der katalanischen Appellation Penedès angebaut, wo sie neben den Sorten Macabeo und Xarel-Lo ein wichtiger Bestandteil des nach der Champagnermethode hergestellten Schaumweines Cava ist.

      Die besten Ergebnisse liefert die Rebsorte in höheren Lagen, wo die Böden weniger fruchtbar sind und die Temperaturen etwas niedriger ausfallen. Durch das kühlere Klima ist der Säuregehalt der Trauben höher, was der Erzeugung von Schaumwein generell  entgegen kommt.

      Daneben werden aus den spät reifenden Parellada-Trauben auch sortenreine Weißweine oder Cuvées mit Chardonnay und Sauvignon Blanc gekeltert. Weine aus Parellada sind in der Regel leicht und frisch mit blumigen Noten und Apfelaromen sowie einer guten Säure.

      Sowohl die Cavas wie auch die trockenen Weißweine werden in der Regel jung getrunken und eignen sich exzellent als Aperitif, zu Tapas oder frittierten Speisen.

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      Macabeo

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      Macabeo

      Die Rebsorte Macabeo ist die meistangebaute Weißweintraube Nordspaniens. Da es sich bei Macabeo um eine spät reifende Sorte handelt, die mit Trockenheit gut zurecht kommt, ist sie für den Anbau in weiten Teilen Spaniens sehr gut geeignet. Im Anbaugebiet Penedès beispielsweise zählt Macabeo neben den Rebsorten Parellada und Xarel·lo zu den traditionellen Rebsorten für Cava – den spanischen Schaumwein aus klassischer Flaschengärung. Gegenwärtig ist Macabeo unter der Bezeichnung Viura auch in den Appellationen Rueda und Rioja sehr populär – das Spektrum umfasst sowohl leichte, duftige Weißweine mit blumigen Aromen und relativ niedriger Säure, wie auch pikante Weine mit filigraner Kräuteraromatik, salziger Mineralität und rassiger Frische.

      Weltweit liegt die Rebfläche von Macabeo bei etwas mehr als 38.000 Hektar, wovon sich circa 35.000 Hektar in Spanien befinden. Außerhalb Spaniens wird die Rebsorte auf kleiner Fläche in Argentinien sowie in Frankreich kultiviert, wo sie gegenwärtig auf rund 2.500 Hektar wächst. Vor allem wird sie in der Region Languedoc-Roussillon angebaut und entweder für trockene, weiße Cuvées oder aber für die berühmten Dessertweine aus Rivesaltes verwendet. Da die Macabeo-Trauben sehr anfällig für Botrytis sind, können aus ihr überaus ansprechende Süßweine gekeltert werden.

      In der Regel werden Weine aus Macabeo jung getrunken, die besten Exemplare werden aber bisweilen auch im Holzfass ausgebaut und können gut reifen. Während Cavas exzellente Aperitifs sind und hervorragend zu Salzgebäck, Canapés oder Tapas passen, eignen sich Weißweine aus Macabeo sehr gut zu gebratenem Meeresfisch, Scampi mit Knoblauch sowie zu herzhaften, frittierten Speisen.

      Entdecken Sie jetzt unser Macabeo-Sortiment.

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