2017 Château Lafaurie-Peyraguey 1er Cru Classé Sauternes AOC

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      € 28,00
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      Produktbeschreibung

      Degustationsnotiz

      Leuchtendes Goldgelb. Betörende Zitronenmelisse dahinter Aprikosen und frisch gekochtes Birnen Mark, im zweiten Ansatz Rosinen und Orangenöl. Am Gaumen mit herrlicher Balance von Kraft und Eleganz, viskose Textur trifft auf stützende Frische und erinnert aufgrund der Feinheit an eine TBA. Im langen Finale Reneklodenkompott und englische Orangenmarmelade. Die Erntemenge lag (wie bei Yquem & Suduiraut) bei 15hl/ha.

      Zusatzinformationen

      Artikelnummer 0464617037B7000
      Alkoholgehalt 14.0% vol.
      Rebsorte(n) 93% Sémillon, 6% Sauvignon Blanc, 1% Muscadelle
      Trinkreife 2025–2055
      Passt zu Besonders toll zu Foie gras, Terrinen, Blauschimmelkäse, Tarte Tatin, Crêpe Suzette oder Ente à l’Orange. Ebenso hervorragend zu Pfirsich- und Aprikosentartes, geschmortem Apfel, Crème brûlée mit kandierten Früchten, Crème Caramel und Parfaits von Orangen oder Ananas.
      Herkunftsland Frankreich
      Region Bordeaux
      Subregion Sauternes
      Produzent Chateau Lafaurie-Peyraguey
      Servier-Empfehlung Leichte Süssweine bei ca. 6-10 Grad, gehaltvollere bei 8-14 Grad servieren
      Ausbau 18 Monate in Barrique
      Weinbau Traditionell
      Kategorie Süssweine
      Allergene Enthält Sulfite

      Chateau Lafaurie-Peyraguey

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      Chateau Lafaurie-Peyraguey
      Sauternes ist eine berühmte Weinbauregion in Bordeaux, in der die besten Süßweine Frankreichs entstehen. Einer der bekanntesten Produzenten edelsüßer Weißweine ist das Château Lafaurie-Peyraguey, das als „Premier Cru“ klassifiziert ist. Im Südwesten Frankreichs entstehen einige der besten Weine der Welt. Besonders hervorzuheben ist die Weinbauregion Sauternes, die sich im Süden von Bordeaux erstreckt. Sauternes zeichnet sich durch ein einzigartiges Mikroklima aus, das vor allem in den Herbstmonaten äußerst feucht und ausgesprochen kühl ist. Da in dieser Region die kalten und warmen Wassermassen der beiden Flüsse Ciron und Garonne aufeinandertreffen, hüllen dichte Nebelschwaden die Rebstöcke ein. Durch den Nebel werden die Weintrauben von der Edelfäule Botrytis cinerea befallen, die die Haut der Trauben perforiert, sodass das Fruchtwasser der Beeren nahezu vollständig austritt. Übrig bleibt der zuckerhaltige Traubensaft, der für die Erzeugung von außerordentlich süßen Weinen verwendet wird.
      Das Château Lafaurie-Peyraguey hat sich von Beginn an der Herstellung von Süßweinen verschrieben. Die Rebflächen des 41 Hektar großen Weingutes bestehen zu 90 Prozent aus der Weißweinsorte Sémillon. 8 Prozent des Anwesens dienen dem Anbau der Rebsorte Sauvignon Blanc, während 2 Prozent mit der Weißweinrebe Muscadelle bestockt sind. Im Herbst sind mitunter vier bis sieben Lesegänge notwendig, die ausschließlich von Hand durchgeführt werden. Anschließend werden die edelsüßen Trauben sowohl im Weinberg als auch im Weinkeller mehrfach selektiert. Die Weine vergären so lange im Holzfass, bis sie einen Alkoholgehalt von 12 bis 14 Prozent aufweisen. Danach wird der Wein in Edelstahltanks gepumpt, um ihn zu stabilisieren. Der abschließende Reifeprozess (18 bis 20 Monate) erfolgt schließlich in klassischen Barriques. Die edelsüßen Weißweine des Weingutes werden nicht ganz unbegründet als das „Gold von Sauternes“ bezeichnet. Allein die Weinflasche, die mit einer auffälligen Gravur (Femme et Raisins) geschmückt ist, gilt als ganz besonderes Schmuckstück. Ältester Jahrgang ist der „Château Lafaurie-Peyraguey 2006“, der von dem amerikanischen Weinkritiker Robert Parker mit 91 von 100 Punkten ausgezeichnet wurde. Am Gaumen erscheint dieser Süßwein mittelkräftig, frisch und lebendig. Bewundernswert ist die ausgeprägte Säure, die das fruchtige Zusammenspiel von Aprikosen, Honig und Marmelade unterstreicht. Eine ebenso faszinierende Mischung aus gelben Früchten bietet der Jahrgang 2014, der von dem amerikanischen Weinmagazin Wine Enthusiast mit 94-96 Punkten gewürdigt wurde.
      Chateau Lafaurie-Peyraguey
      33210 Bommes
      Frankreich
      Tel. +33 556 76 60 54

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      Qualität

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      Sémillon

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      Sémillon – süße Exzellenz

      Sémillon ist eine weiße Rebsorte, die weltweit auf gut 22.000 Hektar kultiviert wird – mehr als 11.000 Hektar dieser Rebfläche befinden sich in Frankreich. Das Hauptverbreitungsgebiet der Sorte liegt im Anbaugebiet Bordeaux, wo die Sorte wahrscheinlich auch ihren Ursprung hat – bereits im 16. Jahrhundert wird Sémillon hier erwähnt. Weitere nennenswert große Rebflächen befinden sich vor allem außerhalb Europas in Chile, Argentinien, Südafrika oder Australien.

      Weltberühmt geworden ist Sémillon vor allem im Bordelais – hier definiert die weiße Rebsorte gemeinsam mit Sauvignon Blanc die langlebigsten, aufregendsten und berühmtesten Süßweine Frankreichs: Barsac und Sauternes. Für diese gehaltvollen Süßweine ist Sémillon essentiell wichtig, denn die Sorte verleiht den Weinen eine einzigartige Üppigkeit, mollige Süße und ölige Textur. Diese besondere Charakteristik ist deshalb möglich, weil die Sémillon-Trauben aufgrund ihrer dünnen Schale anfällig für die Ausbildung der Edelfäule sind, die durch den Pilz Botrytis Cinerea hervorgerufen wird, der sich im feucht-warmen Herbstklima der Region leicht auf der Beerenhaut ansiedeln kann. Durch diesen Prozess wird den Trauben Flüssigkeit entzogen, wodurch sich Süße und Säure in den Sémillon-Trauben enorm konzentrieren. Das Ergebnis ist eine einmalige Verdichtung der aromatischen Inhaltsstoffe und des Zuckergehalts, aufgrund derer diese süßen Weine auf Sémillon-Basis so reichhaltig und komplex schmecken sowie über Jahrzehnte exzellent reifen können. Es sind goldfarbene, körperreiche, fast likörartige Süßweine mit geringer Säure und einem Aromenspektrum, das an kandierte Aprikosen und Pfirsiche, an Blüten und Nüsse erinnert. Mit fortschreitender Reife nehmen diese edelsüßen Weine einen bräunlich-rötlichen Farbton an, entwickeln Noten von Honig, getrockneten Früchten und vielschichtige Gewürzaromen von Safran sowie anderen exotischen Gewürzen.

      Auch für die trockenen Weißweine aus den bordelaiser Appellationen Pessac-Leognan, Graves oder Entre-Deux-Mers wird Sémillon üblicherweise verwendet, stellt aber prozentual in der Regel nur einen geringen Anteil, da die Rebsorte – trocken ausgebaut – zwar körperreiche Weine hervorbringt, die aber relativ wenig Säure und ein eher neutrales Aroma besitzen. Deshalb stellt die intensiv aromatische Rebsorte Sauvignon Blanc bei den trockenen Weißweinen aus Bordeaux – oft auch in Kombination mit einer kleinen Partie der Rebsorte Muscadelle – meist den höheren Anteil und verleiht diesen Cuvées Aroma und Frische, und ergänzt auf diese Weise den fülligen Charakter der Sémillon-Trauben ganz hervorragend.

      Während trockene, weiße Bordeaux exzellente Begleiter zu Fisch oder Meeresfrüchten sind und sich mit ihren feinen Röstaromen sowie ihrer Frische auch wunderbar für sommerliche Grillevents eignen, harmonieren die edelsüßen Sémillon-Weine, allen voran Sauternes und Barsac, herrlich mit salzig-pikantem Roquefort, herzhafter Leberpastete oder süßen Desserts mit ausgeprägter Vanillenote, wie beispielsweise Creme Brûlée.

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      Sauvignon Blanc

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      Sauvignon Blanc – die aromatische Trendsorte

      Sauvignon Blanc ist eine weiße Aroma-Rebsorte mit globaler Verbreitung und großer, internationaler Bedeutung – weltweit gehört Sauvignon Blanc zu den meist kultivierten Weißwein-Rebsorten. In den letzten Jahrzehnten hat Sauvignon Blanc die Gaumen unzähliger Weißweinfans mit seiner intensiven Aromatik geradezu im Sturm erobert; keine andere weiße Sorte verkörpert die weltweit wachsende Nachfrage nach aromatischen und frischen Weißweinen besser. Während im Jahr 1980 nur knapp 10.000 Hektar Rebfläche mit Sauvignon Blanc bestockt waren, wächst die Rebsorte weltweit mittlerweile auf fast 120.000 Hektar.

      Heimat der Rebsorte ist das Loiretal, von wo auch die bekanntesten Weine aus Sauvignon Blanc stammen. Die französischen Weißwein-Klassiker Sancerre und Pouilly-Fumé gelten weltweit als Referenz für erstklassige, terroirgeprägte Sauvignon Blancs. Daneben verdeutlichen insbesondere die trockenen Weißweine aus Bordeaux, welches Potential Sauvignon Blanc auch für die Reifung im Barriquefass besitzt. Außerdem spielt Sauvignon Blanc in den bordelaiser Süßweinen aus Sauternes und Barsac eine wichtige Rolle als kongeniale Ergänzung zur Hauptsorte Sémillon.

      Ausgehend von Frankreich hat die Rebsorte ihren Siegeszug quer durch Europa begonnen – in Deutschland macht Sauvignon Blanc mittlerweile rund 1500 Hektar aus und auch in der Schweiz sind kleinere Flächen bepflanzt. Ebenso erfolgreich hat sich die Rebsorte in vielen Ländern der Neuen Welt verbreitet, wobei speziell die Sauvignon Blancs aus dem Anbaugebiet Marlborough in Neuseeland in kürzester Zeit Kultstatus erlangt haben.

      Reinsortig vinifiziert ergibt Sauvignon Blanc einen Weißwein mit guter Säurestruktur und intensiv aromatischem Charakter, mit typischen Noten von Johannis- und Stachelbeere, tropischen Früchten, frisch gemähtem Gras, würzigen Kräutern, grüner Paprika oder Spargel. Da die klimatischen Voraussetzungen aufgrund der weltweiten Verbreitung von Sauvignon Blanc sehr verschieden sind, die Art des Ausbaus erheblich variiert und die Sorte je nach Erntezeitpunkt sehr unterschiedliche Aromen entwickelt, ist die geschmackliche Vielfalt der Weine riesengroß. Die Bandbreite reicht von grasigen Weinen, mit frischem Charakter und ausgeprägt würzigen Noten, bis zu goldgelben Weinen, mit reifer, exotischer Frucht und vollmundigem Geschmack.

      Aufgrund dieser großen stilistischen Vielfalt sind Weißweine aus Sauvignon Blanc nicht nur wundervolle Sommerweine, sondern auch als Essensbegleiter fast universell einsetzbar. Die aromatisch-frische Sorte passt mit ihrer Spannung aus intensiver Frucht, markanter Würze und lebendiger Säure sowohl hervorragend zu Fischgerichten und Meeresfrüchten, zu würziger Kräuterküche, frischen Pestos und gereiftem Ziegenkäse, wie auch zu pikant-exotischen Currys oder Sushi.

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      Muscadelle

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      Muscadelle

      Muscadelle ist eine weiße Rebsorte, die überwiegend im Südwesten Frankreichs kultiviert wird. Muscadelle ist nicht mit den Rebsorten Muscadet beziehungsweise Melon de Bourgogne identisch und gehört nicht zur Familie der Muskatellertrauben – auch wenn der Name der Rebsorte diese Vermutung nahelegt und das Aroma der Weine gelegentlich darauf hindeutet.

      Gemeinsam mit Sauvignon Blanc und Sémillon spielt Muscadelle vor allem in den bordelaiser Süßweinen aus Sauternes und Barsac sowie in den trockenen Weißweinen aus der Appellation Entre-deux-Mers eine wichtige, komplementäre Rolle. Ein kleiner Anteil der für Botrytis sehr anfälligen Rebsorte Muscadelle verleiht den süßen wie auch den trockenen Weißweinen aus Bordeaux eine feinwürzige Note und rundet durch ihr dezentes, aromatisches Profil den Geschmack von Sémillon und Sauvignon Blanc gelungen ab.

      Darüber hinaus ist die Sorte in Frankreich für die Produktion weiterer Süßweine und verschiedener, trockener AOC-Weißweine sowie des Schaumweines Crémant de Bordeaux zugelassen. Außerhalb von Frankreich wird Muscadelle auch in Ungarn, Rumänien, der Ukraine, in Südafrika, Kalifornien und Australien angebaut – die weltweite Rebfläche ist aber rückläufig und liegt aktuell bei 1.500 Hektar.

      Muscadelle bringt zart aromatische Weine mit blumigen Noten, feiner Muskatwürze und wenig Säure hervor, die ausgesprochen rund schmecken. In der Regel werden Weine mit Muscadelle-Anteil jung getrunken, die besten Exemplare werden aber manchmal auch im Holzfass ausgebaut und können gut reifen. Während die trockenen Weißweine sich exzellent zu Blätterteiggebäck, Pasteten oder Fischgerichten eignen, passen die Süßweine, hervorragend zu würzigen Blauschimmelkäsen wie Roquefort oder Stilton, Crème brûlée oder Foie gras.

      Entdecken Sie jetzt unser Muscadelle-Sortiment.

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